Wahlen und Demokratie
Die Wahlen Candeias sind der vorgesehene Mechanismus, um Vertreter zu wählen und über Fragen der internen Governance des Systems zu entscheiden. Sie sind keine öffentlichen Wahlen irgendeines realen Staates. Der vorgeschlagene Entwurf verbindet gleiches Wahlrecht, Pluralismus, Wahlgeheimnis, unabhängige Überprüfbarkeit, eine autonome Wahlbehörde und eine zügige Anfechtung.


Kurz gesagt
Das Wahlrecht ist so ausgestaltet, dass politische Teilhabe nicht von Vermögen, Parteizugehörigkeit, technischer Fertigkeit, ausschließlicher Biometrie oder Loyalität gegenüber der Regierung abhängt. Die Technologie dient dem Verfahren; sie bestimmt weder, wer wählen darf, noch welches Ergebnis rechtlich gültig ist.
Wie die Verfassung dieses Thema ordnet
Volkssouveränität
Wahlen, Referenden, Initiativen, Petitionen, Konsultationen und repräsentative Institutionen sind verfassungsrechtliche Kanäle der Teilhabe.
Eine Person, eine Stimme
Vermögen, Unternehmen, Token, Persona, wirtschaftlicher Beitrag oder automatisierter Agent vervielfachen die Wahlmacht nicht.
Wahlgeheimnis + Überprüfbarkeit
Das System muss die Überprüfung der Richtigkeit ermöglichen, ohne eine übertragbare Quittung zu erzeugen, die die individuelle Wahlentscheidung offenlegt.
Kollegiale Zertifizierung
Prüfungen und Software liefern Nachweise; die endgültige Zertifizierung des Wahlergebnisses Candeias obliegt der Nationalen Wahlkommission.
So funktioniert es
Zeitplan, Wählbarkeit, Stimmzettel und technische Version müssen vor der Wahl festgelegt sein.
Wählerregistrierung, Kandidaturen, Wahlkampf und Stimmabgabe folgen öffentlichen und zugänglichen Anforderungen.
Unabhängige Beobachtung, Tests und Prüfungen überprüfen das tatsächlich eingesetzte System.
Erst nach Abgleich und Prüfung darf die zuständige Behörde das Ergebnis zertifizieren.
Grenzen und Garantien
- GOV.CANDEIA nimmt keine Stimmen entgegen, registriert keine tatsächliche Kandidatur und erklärt keinen Sieger.
- Kein Anbieter, Administrator, Gründungsarchitekt, keine Regierung und kein Prüfer darf die Nationale Wahlkommission bei der Zertifizierung ersetzen.
- Keine Wahl wird als bestehend dargestellt, bevor es ein tatsächliches Wahlverfahren und eine tatsächliche Veröffentlichung gibt.