Politische Ämter
Ein politisches Amt besteht für Funktionen, deren Legitimität von Wahl, parlamentarischem Vertrauen oder einer verfassungsrechtlich vorgesehenen politischen Auswahl abhängt. Fachlicher Verdienst kann die Entscheidung informieren, ersetzt aber nicht den demokratischen Mechanismus.

Die dauerhaften politischen Ämter sind noch nicht eingerichtet. Sobald es ein reales Mandat gibt, zeigt diese Seite Auswahlform, Zuständigkeiten und Grenzen.
Kurz gesagt
Legitimität durch Wahl
Präsidentschaft und Nationalversammlung beruhen gemäß der Verfassung auf Wahl.
Parlamentarische Legitimität
Premierminister und Regierung beruhen auf Bildung und Vertrauen der Nationalversammlung.
Begrenzter Umfang
Politische Ämter und Vertrauensämter müssen eng definiert sein.
Geschützte Grenze
Politische Leitung darf dauerhafte Laufbahnen nicht massenhaft ersetzen.
Funktionsweise
Wahl, parlamentarisches Vertrauen oder vorgesehene politische Ernennung.
Das einschlägige Quorum, die Wahl oder den Ernennungsakt anwenden.
Nur innerhalb des festgelegten politischen Mandats handeln.
Anwendbare Wahl, Vertrauenslage, Amtszeit, Entlassung oder Nachfolge beachten.
Grenzen und Garantien
- Eine Wissensprüfung darf Präsident oder Abgeordneten nicht anstelle der Wähler bestimmen.
- Eine persönliche Bindung an die Regierung begründet keine dauerhafte Laufbahn.
- Ein politisches Amt berechtigt nicht dazu, von technischen Bediensteten ideologische Loyalität zu verlangen.
Ist die Funktion politisch, muss erkennbar sein, wer ihr Legitimität verleiht und wie sie endet. Ein „meritokratisches“ Verfahren darf nicht dazu benutzt werden, Bürgern oder Parlament eine Entscheidung zu entziehen, die die Verfassung ihnen vorbehalten hat.